Devon Aoki

content


Home
Blackboard
Kontakt
Archiv
Abonnieren

stuff


Hauptprotagonist
Akustik
Soundtrack
... of my life



links







lyric of the moment


Eine heiße Nacht - in BlocPartyCity


Puhh... der gestrige Abend war schon ein Happening. Ich spür ihn noch gut in den Beinen. Sicherlich habe ich mich bei den Kiddies wieder in Verruf gebracht, was mir aber ziemlich egal ist, den wenn ich da zu Genre X Y-mäßig tanzen will, dann mach ich das auch. Und wenn den Cosmopolitangirls das gegen den Strich geht oder sie selbst nur am Tanzflächenrand die Tanzlustigen auslachen und belächeln können, bitte sehr. Da sollen sie sich aber nicht wundern, wenn man ihnen mal ganz unter sich mal steckt, dass ihr Verhalten mehr als lächerlich ist, aber gut. Derweil empfand ich es auch mehr als spießig uns drei Minuten vor der Tür warten zu lassen, dabei das Klopfen ignorierend. Da sollte man sich auch nicht wundern, wenn der Eintretende dem türnahen Subjekt nah am Ohr mit lauter Stimme nach eventueller Taubheit fragt. Ansonsten ja ging man ab, man hatte auch seinen „Privatgaukler“ dabei, sodass für gegenseitiges Amüsement jederzeit Gelegenheit bestand. Im weiteren Verlauf tat sich ein akuter Rauchwarenengpass auf, der mit sofortiger Neubeschaffung gelöst werden sollte. Hierbei wurden 100 Meter zu 500 Meter hochstilisiert, die Einheimischen schienen zu später Stunde ein gesundes Augenmaß verloren zu haben. Der Beschaffungsautomat, wollte auch sein Spiel mit uns treiben, nur das wir es ihm austrieben. Herrlichst. Ansonsten war die Party relativ zügig, ganz im Gegensatz zu den Vorstellungen des Gastgebers, im Zerfallen begriffen, die tiefenpsychologische Analyse wird hier nicht angewandt. Es wäre auch irgendwie kleinlich hier groß rumzulabern, warum die Party nicht von jedem angenommen wurde.
Die Rückfahrt stellte sich noch mal als redbull-lastiges Highlight in der morgendlich-nächtlichen Gestaltung dar. Nun ja, durch eine Teilsperrung musste man einen leicht veränderten Weg einschlagen, aber Latte Machiatto.

Nun zu meiner eigentlichen heutigen Passion: Wieder einmal wurde mir die Ehre zuteil Zeuge einiger Äußerungen zu sein, bei denen ich mir geistig an die Stirn fassen musste und mich frug, was den hier falsch gelaufen sein musste. Es scheint sich die Meinung zu verbreiten, dass man sich ständig melden müsse, dass man sich ständig zurücknehmen müsse und derlei mehr. Klar man sollte kompromissfähig sein/bleiben. Man sollte sich vor allem nicht bei jedem „nicht-melden“ einen Weltuntergang erster Klasse ausmalen und ihn inszenieren. Aber gut, dass scheint nicht weit verbreitet zu sein. Muss man hier von einer globalen Verweichlichung des Rückgrats sprechen? Werden die Kinder von heute nicht gut auf die reale Welt vorbereitet, ständig nur beschützt und wenn sie dann mal allein durch die Welt laufen mit keinen kleinen Holpersteinen zurechtkommen?! Hm, dass ist schon echt bitter. Potenzielle Psychologenkunden, die werden such 1a freuen neue Kunden zu gewinnen. Aber gut, es scheinen einige (viele), Mädels schon im jungen Alter derart schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, dass sie eigentlich bei jedem Kleinkram an die Decke gehen oder die Beziehung zerbrechen sehen. Nun ja... widere Gründe meiner Ansicht nach, aber die Welt denkt eh nicht so wie ich das tue.

13.5.06 11:50


Werbung


Le calme enchantement de ton mystère

Dashboard Confessional - Several ways to die trying + Bruno Coulais - Vois sur ton chemin

Ich will nicht in Amiland sein. Ich möchte nicht unbedingt einfach nur zur gehen und dann von einem Bankräuber mit Blei voll gepumpt werden. Ich hab auch wenig Sinn darin von den Herren des Gesetzes verprügelt zu werden weil ich schwarz, schwul oder sonst wie nicht der Stangenware entspreche. Nein, nicht wirklich. Irgendwie verursachen diese ganzen Ami-Serien die durch die Glotze ins Wohnzimmer kommen langsam aber stetig der Eindruck rüber, dass das Polizei- und Rechtswesen nicht nur ungerecht ist, sondern dass sich jeder in die Tasche lügt, um sein ach so makelloses Ansehen nicht zu verlieren.
Letzten Endes, wenn man es genau betrachten würde, würde man sicher zu der Ansicht kommen, dass alles Lüge ist, man Nichts und Niemandem glauben darf. Tjoa. Da könnte man nun wieder zwei Wochen bei Kerzenschein im Karzer hocken und vor sich hin heulen. Aber niente. Arsch zusammenkneifen ist noch lange nicht. Also geht’s weiter! Vamos!

Der Tag war darüber hinaus nicht sehr spannend, unser Auto hat jetzt seien Sommerreifen, ich hab wieder viel Fleisch heute gefressen, was ich nicht sooo doll finde, ich hab wieder gelesen, aber ich finde nicht viel genug. Öhm, ich hab heute mal nichts mit PS gemacht, Schande?

Ansonsten ist hier immer noch ne Telenovela laufend... ich denk mal in den nächsten elf Tagen ab morgen 0845 muss ich hier mal durchgreifen. Sonst muss ich mal ne Runde rasten, weil mir das hier alles ziemlich auf die Nerven fällt.
Derweil ist mir auch noch ein nettes, freundliches und reserviertes Verhalten aufgefallen, ich finde es amüsant, es weckt in mir wieder diesen bösen Zynismus, herrlich!

Außerdem trauere ich um einen Freund - (sozusagen) erschossen wurde.
10.5.06 21:54


All you need is L-O-V-E & Rock 'N' Roll

listen: American Hi-Fi - The Art Of Loosing

Eigentlich war gestern ein relativ sinnloser Tag. Die Vorlesung war wie zu erwarten alles andere als toll. Dafür saß ich wieder in bester Gesellschaft und konnte mich über allerlei Tand austauschen. Dummerweise hatte ich die Skripte dabei und wurde gleich von einer mir bekannten weiblichen Person, die ich jedoch nur stiefmütterlich behandeln würde angesprochen. Im Affekt musste ich mich einer Notlüge bedienen, die ich relativ souverän rüberbrachte. Herrlichst. Im Mittagstisch wurde ich mal wieder ignoriert – soviel zum Nimbus Akademiker.
Am Vormittag habe ich mich etwas hingesetzt und einen Flyer für die nächste „zuHouse“-Party zusammengebastelt – das Ergebnis gefällt. Ich denke ich bin recht routiniert, als dass ich noch stundenlang an einem Flyer rumbasteln muss. Nach Vollendung und Qualitätskontrolle hatte ich den Flyer rumgeschickt und spätestens abends wurde mir dann doch klar, dass es noch eine schöne Dreckaufgabe sein wird zu sieben, wer nun kommen kann und wer leider aus Platzgründen nicht eingeladen werden kann. Ich wurde da auch gleich mit konfrontiert – fand ich dann nicht so dufte, denn letzten Endes lade ich ja ein und mach hier kein Galadinner mit 1000 Plätzen und weil ich niemanden kenne kann wieder zehn weitere Leute mitbringen. Dass man darüber mit erwachsenen Menschen noch Diskussionen führen muss ist schon fast peinlich. Nur steht hinter ihnen keine Mum, die ihnen den Arsch aufreißt, wenn die Polizei um elf an der Tür wegen Ruhestörung klingelt, die Bude auseinander genommen wird und sie werden auch die Letzten sein, die das Erbrochene, als das Ergebnis von Wettsaufen auffeudeln. Derweil lade ich eher nicht Leute ein mit denen ich wenig zu tun habe, wenn ich dafür Leute ausladen/nicht bedenken kann mit denen ich ständig zutun habe...

Freitag ist dann noch eine Party angesagt. Ich bin gespannt, wie die wird. Ich hoffe es wird die Hütte brennen, alles andere wäre mit dem technischen Möglichkeiten ein Griff ins Klo, aber ich bin gespannt und erwarte erstmal das Schlimmste – als vorgeschädigter Privatparty-Aufleger. Auch ein Grund warum auf meiner Party der DJ Winamp heißt...
10.5.06 09:01


Däfftle hat den Durchblick!

listen: -silence-

Das Wochenende scheint seinen Tribut zu zollen. Mit dem falschen Bein heute morgen vielleicht aufgestanden. Relativ straffe Vorlesung heute – Kopfschmerzen – zu viele Gedanken über das was in den letzten drei Tagen passiert ist im Kopf – irgendwie einfach nur müde und matschig.
Nun hab ich auch heute wieder, wie ein teuer Dackel gewartet gekommen ist man trotzdem nicht, gesehen hat man auch niemanden. Man kam nicht. Es mag Gründe geben, ich bin enttäuscht. Wirklich enttäuscht. Ob die Bücher nun bestellt werden – keine Ahnung, man meldet sich ja nicht. Und so ist es ein Auf und Ab, man versucht nicht viel zu reflektieren, was aber nur in Maßen funktioniert. Doch bin ich kein Mensch, der sich ständig meldet, während der Gegenüber Nase bohrt und auf die nächste Kontaktaufnahme wartet. Oder was auch immer, ich weiß es ja nicht.
Morgen ist wieder dieser herrliche Dienstag mit dieser herrlichen Vorlesung und diesem herrlichen Menschen – Spitzenklasse. Doch morgen wir mein Tag noch in der Frühe von gekonntem Abtasten und Kopfnicken und dem Beschießen meines Körpers mit radioaktiven Strahlen „versüßt“. Welche ein Abenteuer.


Däfftle ist der jünsgte Sohn der Hauptprotagonisten aus: L'Honnête Femme oder die Ehrliche Frau zu Plißingen/Schlampampe" von Christian Reuter.
8.5.06 22:01


Death from above - my riot on the radio

listen: Stars - He lied about death

Puhh. Turbulenzen über Schicksalsschläge. Man könnte von „Party to Damaskus“ reden, doch man würde alles damit nur ins Lächerliche ziehen. Ich habe in der letzten Woche einige Erfahrungen gemacht. Im Moment des Machens war ich irgendwie etwas zu schüchtern, im Nachgang hatte ich mir ein tougheres Verhalten mit aktivem Einsatz und Durchgriff gewünscht. Aber, weil man ja soo dermaßen breit war (ich nicht) wird man sich einfach erlauben besagte Situation noch einmal zu provozieren und dann wird ein- und durchgegriffen. Ansonsten waren die Tage öde. Ich musste mir gefallen lassen den Satz „Mir ist langweilig!“ zu vernehmen, obgleich ich nicht in der Position war daran etwas zu ändern. Daher fand ich es auch einfach nur deplatziert und befremdend. Dann durfte ich auch noch ansehen, man hat es ja nicht gemerkt, dass man die Histories fremder ICQ Accounts liest. Worauf ich mich gefragt habe, ob hier ein Schaden des neuronalen Nervensystems mit in Verbindung aufkommender Hirnerweichung dazu geführt haben. Die Antwort wurde mir jedoch verwehrt, da ich sie nicht gestellt habe.
Dienstag war ich wieder zu dieser einen mit Hassliebe erfüllten Veranstaltung. Die Umstände waren wieder die selben. Man sitzt in einer der ersten vier Reihen (von 40) und bekommt immer noch nicht alles mit. Ansonsten waren die Inhalte irgendwie derart verwaschen und aufgewässert, dass ich eine klare Linie nicht erkennen konnte.
Im Anschluss sind dann Nachwirkungen des Films 2 Fast 2 Furious aufgekommen – Kotztüten wurden jedoch nicht benötigt.
Tagsdrauf wurde im ersten Licht des Tages eine Geheime Kommadossache gestartet, welche auch erfolgreich abgeschlossen wurde und noch im letzten Verzug der Dämmerung wurde die Airbase wieder erreicht *HURRRR*
Weitere Tage waren mit Besuchen des botanischen Gartens und diverser Bus- und U-Bahnfahrten durchaus ereignisreich gestaltet. Am Freitag, erster Umtrunk mit meinem Freund dreckiger Harry, wir waren schnell in bester euphorischster Stimmung. Samstag wurde dann Harry wieder mitgenommen und diesmal war auch noch ein Russe von der Partie. Wiederum war relativ schnell ein Partyniveau erreicht, dass man nicht beschreiben kann und ich werde es auch nicht versuchen es zu probieren – daher pardon!
Nun sollte man denken, supi! Aber nein. Ich bin nicht wegen mir traurig oder bedrückt und ich habe auch nichts falsch gemacht, zumindest nichts was mir peinlich sein sollte. Aber dennoch ist Lack abgesplittert und man fragt sich in welcher miesen Filmproduktion man den hier gelandet ist. Worum’s geht ist egal und es geht auch niemanden was an – den die Beteiligten müssen damit selbst klarkommen. Ich kann nur daneben stehen, zugucken und mir meinen Teil denken.
7.5.06 11:46


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]
Gratis bloggen bei
myblog.de